Mal wieder ein paar aktuelle Bilder!


 


 


 

 

 

 

Werbung


Yeah

Sammy ist wieder gesund! "Du bist tierärztlich entlassen" hat sie gestern zu ihm gesagt. Und heute kam auch schon die Rechnung in den Briefkasten gesegelt Das teuerste waren natürlich die Medikamente, die er ja über zwei Wochen lang gekriegt hat.

Heute hat er die letzte Portion Anti-Husten-Futter bekommen, und auch geschont wird jetzt nicht mehr, denn die Tierärztin sagt, durch die Bewegung ist sein Gang viel besser geworden. Es ist zwar nicht ganz weg, aber man merkt das Bewegung ihm gut tut.  Ich darf wieder voll belasten. Und da das Wetter ja stetig bergauf geht, freu ich mich schon auf viele lange Ausritte!

Ich werd also wohl mal ein Buch über Arthrose kaufen und mich genau informieren, was ich tun und lassen sollte, damit es nicht wieder schlimmer wird. 

Hab ihn grade sehr lieb, er ist ein richtig schmusiges Pony geworden und hat total Spaß an allem was ich mit ihm mache. Vor allem das Ausreiten scheint ihm richtig Spaß zu machen, er blüht total auf, ist hellwach und aufmerksam, man merkt dass er gerne läuft, auch im Trab, er schnaubt immer wieder ab. Er wird auch richtig hübsch, jetzt, wo sein Winterfell fast ganz ab ist und das helle, kurze Sommerfell überwiegt. Nur am Kinn und am Hals hat er noch nen sehr langen dunkelroten Bart ;-)

Am rechten Vorderhuf ist außen der Tragrand ausgebrochen, aber ich lass ihn jetzt halt mehr auf weichem Untergrund laufen, dann müsste das kein Problem sein bis zum nächsten Huftermin, es bricht ja nicht weiter aus. 

Heute waren wir lange spazieren und er durfte im Bach planschen, hab mich kurz draufgesetzt, damit wir bisschen ins tiefere Wasser gehen konnten.  Die Wärme macht einfach Laune!

Jetzt muss nur noch ich vollends gesund werden, nachdem mein Pferd wieder fit ist :-)

 

Das wird schon!

So,

heute war die Tierärztin nochmal da, hat ihn abgehört im Ruhezustand und nach dem Traben, und alles ist wieder in Ordnung. Ich soll die restlichen Medikamente, die ich noch hab, aufbrauchen. Außerdem kriegt er noch ein leichtes Zusatzfutter, quasi vorbeugend gegen nen Rückfall, da bekomm ich den Rest von Simone, die das auch gegeben hat vor kurzem, und wir teilen es uns.

Dann musste er noch ein bisschen vortraben, und sie sagt, er läuft schlechter als beim letzten Mal.  Da er ja nur spazieren gehen musste die letzte Zeit, und ich ihn zwischendurch auch mal nen Tag gar nicht bewegt hab, weil es geregnet hat, soll ich jetzt wieder mehr machen, reiten, auch im Trab, und beobachten, ob es besser wird. Nächsten Mittwoch kommt sie dann nochmal und schaut ihn nochmal an, und wenn es bis dahin extrem schlechter wird, soll ich natürlich anrufen. Sie sagt, sie könnte jetzt natürlich die kompletten Diagnoseverfahren durchgehen, wär für ihren Geldbeutel gut, aber ich hätte nicht viel davon, deshalb gehen wir so vor, dass ich ihn, wenn es besser wird durch die Bewegung, von dem Physiotherapeut anschauen lasse. Denn dann ist es vermutlich chronisch (Spat) und man kann nicht mehr machen als Physiotherapie etc.

Wenn es aber schlechter wird durch die Bewegung, müssen wir halt doch weiter diagnostizieren, weil es dann doch was anderes sein kann.  So ne Sitzung beim Physiotherapeut kostet normalerweise wohl 120€, bei diesem einen aber nur 60€, weil er noch in Ausbildung ist... Auch nicht grade billig. Aber vielleicht leistet man sich das mal. Billiger als teure Diagnoseverfahren wie Röntgen oder Anästhesieren...

Ich für meinen Teil freu mich jetzt erstmal, nicht mehr zweimal täglich zum Stall zu müssen um Medikamente zu geben,  und wieder mal reiten zu können. Kann ich auch mal mit den anderen wieder ausreiten und so.  Hoffen wir dass sich es dadurch nicht wieder schlechter wird.

Außerdem ist heute wieder ein neues Pferd in die Gruppe gekommen, ganz hübscher, 27 Jahre alt schon. Da ist natürlich wieder Unruhe. Ich hoff dass da in den nächsten Tagen nix passiert mit Verletzungen, oder dass der Stress nicht dazu führt dass Sam wieder n Rückfall kriegt...  

Fellwechsel ist mittlerweile schon weit fortgeschritten. Bald ist der Sommerpelz komplett und das alte hässliche ungepflegte Fell draußen!

 

Allergie

Die Tierärztin war heute wieder da, hat Sam abgehört, anscheinend ist es wieder viel besser, und er hustet auch nicht mehr. Sie sagte, das Blutbild ergab, dass er eine allergische Reaktion hatte, aber sie weiß nicht gegen was. Der Hustentee kanns aber nicht sein, sie hat die Inhaltsstoffe angeschaut und meinte ich kann ihn weitergeben. Sehr wahrscheinlich hängt alles mit dem Wetterumschwung und dem zu schnellen Fellwechsel zusammen, sie sagt sie hat grade mehrere solche Fälle. Heute hat er nochmal Antibiotika bekommen, dann wird sie nächste Woche nochmal kommen und ihn abhören, bis dahin soll ich die Medikamente weiter geben.

Wegen dem Lahmen hat sie mir den Tierphysiotherapeut empfohlen, der am Freitag wegen Zippo kommt, der ist wohl schon lange Human-Physiotherapeut und darin sehr gut, und macht momentan eine Ausbildung zum Tierphysiotherapeuten.  Ich weiß zwar noch nicht so genau, was der machen wird, aber muss mal schauen, ob ich ihn ranlasse, kommt halt drauf an was das kostet, hab momentan nix zu verschenken. Die Tierärztin selber will erstmal nichts weiter unternehmen, bis der Husten ausgeheilt ist, weil sie ihn momentan nicht so belasten kann, wie sie es für eine genauere Diagnose tun müsste.

Also muss ich mich halt noch etwas gedulden. 

Husten...

Sam hustet seit dem Wochenende wieder. Also hab ich, wie sie mir befohlen hat, die Tierärztin heute nochmal angerufen und sie kam heute Abend vorbei. Sie ist momentan ein bisschen ratlos, eigentlich dürfte es wohl nicht sein, dass er wieder anfängt zu husten. Und die Atmung ist auch erhöht. Es kann wohl daran liegen, dass der Wetterumschwung ihm zu schaffen macht, oder dass er stark geschwitzt hat, oder er brütet eine Infektion aus. Jedenfalls hat er heute wieder Antibiotika gespritzt bekommen und sie hat Blut abgenommen, um die Leukozytenzahl zu prüfen. Weil ich erwähnte, dass er doch manchmal rumgejagt wird und dann schwitzt, hat sie angeordnet, dass er nachts in die Box kommt. Das ist vielleicht wirklich besser, dass er seine Ruhe hat, wenn er sowieso angeschlagen ist.  Wegen dem Zug in der Ecke, in der sich die Box befindet, hab ich ihn auch eingedeckt.

Morgen Abend soll ich sie jetzt nochmal anrufen und bescheid sagen wie es ihm geht. 

Laufen tun wir weiterhin ca ne halbe Stunde am Tag, und ich finde, er läuft wieder etwas besser. 

Die Hufothopädin war heute auch wieder da, und wenigstens sie sagt, dass die Hufe super aussehen und sich so entwickeln, wie sie es gerne hätte. Raspeln muss ich weiterhin, sie sagt, ich hab es richtig gemacht. 

Fortsetzung folgt!

 

 

Krankenreport

So... mal ein Update zu Sammys Krankenkurve.

Durch die Medikamente wurde der Husten schnell besser, Fieber hatte er nie. Nur das Laufen war weiterhin gleich steif auf den Hinterbeinen.

Er bekommt jetzt auch Hustentee, hab ich in der Apotheke anmischen lassen nach Rezept aus "Was der Stallmeister noch wusste" (in dem Buch hab ich übrigens auch das Rezept für die Zinkpaste entdeckt, das ich von Anke gegen die Strahlfäule verordnet bekommen hab!). Täglich eine Handvoll auf einen Liter Wasser, die Kräuter darf er mitfressen. Er ist noch nicht so angetan davon, riecht wohl zu stark nach Thymian, aber mit ein bisschen Mash vermischt frisst er es. Und Hustenbonbons bekommt er ab und zu als Leckerli, Salbei, natürlich ohne Zucker :-) Der Tip ist ebenfalls aus dem Buch!

Ich hab ihn zwischenzeitlich zwei Nächte in die Box gesperrt, weil er am Sonntagabend, als ich kam, um die Medikamete zu geben, von Zippo arg durch die Gegend gejagt wurde und klatschnass geschwitzt war. Er stand dann auch total erschöpft im Stall und atmete schwer. Ich dachte mir, das kann ja weder für die Erkältung noch für die Kniescheibe gut sein, wenn er im Zug steht und klatschnass ist und sich soviel anstrengen muss, haben ihm deshalb ne Abschwitzdecke angezogen und schnell die Box gerichtet und nen Zettel aufgehängt, dass man ihn morgens wieder rauslassen und die Decke abnehmen soll. So konnte ich wenigstens ruhig schlafen, auch wenn ich nicht sicher war, ob es das Richtige war, weil die Tierärztin gesagt hatte, er soll nicht in die Box, sondern unbedingt frische Luft haben. Aber es war ja nur über Nacht und er schien froh zu sein, in die Box zu dürfen und sich ausruhen zu können.

Am Montag war die Tierärztin nochmal da und hat ihm nochmal Antibiotika gespritzt und ihn abgehört, sie meinte, es sei schon viel besser. Heute war sie wieder da, hat ihn heute nicht mehr gespritzt, aber ich soll die Medikamente noch eine Woche geben und nächsten Mittwoch kommt sie wieder. 

Was das Lahmen angeht, tippte sie heute nicht mehr auf Kniescheibe, sondern auf Spat. Sie hat ihn bisschen vorlaufen lassen und hinten Beugeprobe gemacht. 

Sie sagt, sie will erstmal den Husten ganz ausheilen lassen, und bringt dann vielleicht ein Mittel mit, das beim Fellwechsel hilft und entschlackend wirkt, und dann sieht man, wie sich die Lahmheit weiter entwickelt. Weil der Fellwechsel den Organismus natürlich angreift und das Immunsystem momentan geschwächt ist, wegen der Sache mit der Leber und dem Stress durch Stallwechsel und jetzt noch die Husten-Sache. Das kann wohl alles miteinander zusammenhängen. Es gefällt mir, dass sie alles ganzheitlich sieht. 

Falls er Spat haben sollte, meinte sie, sie würde da ungern schulmedizinisch (mit Röntgenaufnahmen, Spritzen ins Gelenk etc.) rangehen, da es nur viel Geld kostet und nicht viel dabei rauskommt. Und er muss ja keine Hochleistung bringen, da kann ich mit einer chronischen Gelenkerkrankung bei einem älteren Pferd leben. Sie wird vermutlich eher mit Akupunktur, ihrem Spezialgebiet, rangehen. Jetzt heißt's halt erstmal abwarten und Tee trinken, bzw. Spazieren gehen ;-)

Aufpassen soll ich mit dem Schwitzen im Winterfell in der Kälte, damit er sich nicht gleich wieder richtig "den Rotz" holt.  Hab ich also doch richtig gehandelt mit dem einsperren über Nacht und dem Eindecken als er so nassgeschwitzt war.
Und wenn er wieder anfängt zu husten, soll ich sofort anrufen, weil sie dann wieder Antibiotika spritzen muss.

Sie wollte heute, während sie Zippo geimpft hat, dass er sich ein bisschen bewegt, vermutlich um die Atemfrequenz bei Belastung zu kontrollieren. Da er sich ja nicht longieren lässt, meinte sie, ich soll ihn auf dem Platz freilaufen lassen, hab ihn also mit der Peitsche ein bisschen gescheucht. Und es hat ihm super gefallen, weggejagt zu werden, mir wurde erst da bewusst, dass das Horsemanship-Methode ist! Er kam richtig Monty-Roberts-mäßig zu mir gelaufen danach, und folgte mir wie ein Hund, ohne Strick.  Das war ein richtiges Erfolgserlebnis, irgendwie waren wir danach beide glücklich und zufrieden. Werd ich auf jeden Fall jetzt öfter machen, muss mich nur noch richtig reinlesen in die Methode.

Meine Tierärztin hat übrigens außer dem Tiermedizin-Studium auch noch eine Ausbildung zur Pferdewirtin abgeschlossen! Super Kombi aus Praxis und Theorie. Und sie meinte heute zu mir, dass ich froh sein kann, dass sie am Montag nicht bei uns auf dem Hof gestorben ist, weil sie eine Blutvergiftung von einem Katzenbiss hat, wie sie erst danach bemerkte. Und geht natürlich trotz Blutvergiftung weiter die Ställe abklappern! Was für eine Frau. 

Sorgenkind Sammy

Sam ist krank. Husten und eine rausgesprungene Kniescheibe.

Gestern, als ich in den Stall kam, sagte Sabine zu mir, er sei komisch dagestanden mit den Hinterbeinen. Als ich ihn rausholte und die Hufe machen wollte, bemerkte ich dann, dass er die Hinterbeine ungern gab, was aber auch eine Laune sein könnte. Ich ließ ihn ein bisschen laufen und wir befanden alle, dass er ein wenig steif läuft hinten. Vor allem rechts. Wir beschlossen aber erstmal noch abzuwarten.

Heute war es noch extremer, er wollte das linke Hinterbein überhaupt nicht mehr geben, hat es gleich unter den Bauch gezogen. Beim Laufen das Gleiche Spiel wie gestern. Beim Abtasten bemerkte ich allerdings keine geschwollene Stelle oder Empfindlichkeit. Wir gingen ein bisschen spazieren, um herauszufinden, ob er sich nach einer Weile einläuft, aber es wurde nicht besser. Außerdem hustete er heute auch mehrere Male. Also beschloss ich, doch die Tierärztin  zu rufen, um es nicht morgen als Notfall machen zu müssen.

Ich hatte Glück und die Tierärztin war gerade in der Nähe unterwegs, sie war eine halbe Stunde später da. Sie ließ ihn vortraben, renkte ein bisschen herum, tastete ab, und befand dann, dass am rechten Hinterbein wahrscheinlich die Kniescheibe rausgesprungen ist. Man sah es auch deutlich hin- und her-springen, wenn sie das Bein bewegte. Wahrscheinlich ist er auf der Koppel beim toben irgendwie weggerutscht mit dem Bein. Deshalb wollte er auch das linke Bein nicht geben, weil er dafür das rechte mehr belasten muss.  Beim Abhorchen sagte sie, er sei schon ziemlich verschleimt, aber in dem Stadium sei es gut in den Griff zu bekommen. Im Stall husten grade auch einige Pferde, es geht wohl rum. Er hat Antibiotikum und Schleimlöser gespritzt bekommen, Montag und Mittwoch muss sie nochmal kommen. Für mich gibts auch ne Menge zu tun: Morgens und Abends Medikamente gegen den Husten eingeben (Equipulmin Gel und Equimucin 2g), Fieber messen und täglich eine halbe Stunde spazieren gehen, damit er abhustet. Wegen der Kniescheibe darf ich keine engen Wendungen machen und der Boden sollte hart sein, aber auch wieder nicht zu hart, weil anscheinend die Hinterhufe schon stark abgenutzt sind....

Die Leberwerte sind auch da, sie sind wohl schon viel besser geworden, aber noch nicht ganz in Ordnung, er muss das Hepaprotect-Futter nochmal bekommen. 

Die Sache mit der Kniescheibe warten wir erst mal ab, meinte sie, weil erst mal der Husten in den Griff bekommen werden muss und es sich vielleicht von selbst gibt. 

Außerdem hat Sam seit einigen Tagen an den Hinterhufen oft Ballentritte, außen und innen, ich vermute, dass er sich an den Fressständern anschlägt. Hab ihm gestern deshalb Hufglocken aus Neopren mit Klettverschluss gekauft, die er jetzt im Stall trägt, sie schützen die Fesseln vor Verletzungen.

Auch an den Augen hat Sam nach wie vor ab und zu Schrammen, ich glaube, dass auch die vom Fressständer kommen. Vielleicht ist der Stall mit der großen Gruppe doch nicht so ideal für ihn, er tobt herum und tut sich dabei weh, und mit den Fressständern kommt er ja anscheinend auch nicht klar! Ich überlege deshalb mal wieder, das Angebot von Regine anzunehmen, ihr Paddock zu vergrößern und einen zusätzlichen Unterstand hinzubauen, dann würde er nur mit den beiden Fjordis in einer Dreiergruppe stehen und es würde nicht so verletzungsgefährdet zugehen. Außerdem ist Regine Selbstversorger, das heißt die Stallmiete wäre etwas billiger und wir könnten uns abwechseln mit misten. Und mit Regine komm ich ja auch sehr gut klar.

Jetzt weiß ich jedenfalls wieder, wozu ich arbeiten gehe, wenn ich an die Tierarztrechnung denke... Wieso ist Sam jetzt dauernd krank, der war doch früher immer topfit! 

Ich hab schon ein bisschen nachgelesen, ich werd ihm zusätzlich zu den Medikamenten noch Hustentee geben, muss ihn nur erst anmischen lassen in der Apotheke. Und jetzt halt die nächsten Tage wieder zweimal täglich in den Stall! 

Aber hauptsache, es geht ihm bald wieder besser, dem armen Tropf. Er hat ja ne kompetente Tierärztin, ich bin einmal mehr begeistert von ihr. Sie hat so ne tolle Art, nimmt sich Zeit für alle Patienten, ist immer freundlich zu Besitzer und Pferd und immer gut gelaunt,  und verordnet nur, was sie wirklich für nötig befindet, mit Rücksicht auf den Geldbeutel der Pferdebesitzer.  Und man merkt wirklich, dass sie Ahnung hat, sie stellt genaue Diagnosen und man fühlt sich hinterher gut beraten und betreut. Auf jeden Fall die richtige Wahl!