Kompost - Tage 1 und 2

Heute ist der zweite Tag mit neuer Einstreu vorbei: Im Stall liegt nun Fertigkompost vom BreisgauKompost- Werk.

 Bereits nach einer Nacht war der Kompost festgetreten, bis auf einzelne Stellen am Rand, die ich heute mit den Füßen festgetreten habe. Es ist eine federnde Matratze geworden, etwas hügelig, aber da kann man sicher nachfüllen bei Bedarf.

Die Pferde liegen, den Spuren im Fell nach zu urteilen, im Kompost, obwohl ein Teil der Fläche nach wie vor mit Pellets eingestreut ist. Dadurch habe ich einen genauen Vergleich der Beschaffenheit.

Der Kompost ist kalt und leicht feucht durch die momentane Witterungslage.  Ob das die Pferde stört, kann ich nicht feststellen. Die Späne sind trockener und auch nicht so kalt.

Allerdings hat der Kompost noch überhaupt keine nassen Stellen oder Pfützen. Bei den Pellets musste ich heute bereits eine nasse Stelle rausnehmen, im Kompost nichts dergleichen. Eine frische Pfütze habe ich gefunden, die nach einer halben Stunde schon deutlich kleiner war. Die Geruchsprobe hat gezeigt: Es riecht überhaupt NICHT! Die Pellets haben den typischen Uringeruch, der Kompost riecht neutral. 

Zum Misten ist der Kompost super. Die Pferdeäpfel liegen obenauf und werden von den Pferden nicht untergewühlt, außer am Rand, wo das Material noch nicht festgetreten ist. Man muss mit Forchengabel oder Mistboy nur die Äpfel von der Oberfläche absammeln, fertig. in den zu Mehl zertretenen Holzpellets ist das eine deutlich langwierigere Arbeit. Allerdings werden durch die Haftfähigkeit des feuchten Komposts einzelne Äpfel in den Boden festgetreten, und da sie die gleiche Farbe annehmen wie der dunkle Kompost, sind sie schwierig alle zu finden.

28.1.13 21:12

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